Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Feuerwehren

Kommandant: OBI Christian Steinacher
Kommandant-Stv.: BI Kurt Mosser


Dem Beispiel vieler Nachbargemeinden folgend, wurde im Jahr 1878 die Feuerwehr Weißbriach gegründet. Die Feuerwehr konnte seit ihrer Gründung beachtliche Erfolge bei den Einsätzen und Bewerben verzeichnen. Auch wenn sich in dieser Zeit die technischen Möglichkeiten und das Know-how wesentlich verbessert haben, der Idealismus der Mitglieder ist der gleiche geblieben.

Entwicklung

Ursprünglich standen der Feuerwehrgruppe nur Kübel zur Verfügung, mit deren Hilfe man Wasser aus der Gössering bzw. dem Schwarzenbach zur Brandstelle schaffte. 1885 erhielt die Feuerwehr ihre erste zweirädrige Hydrophone-Spritze. 1912 wurde diese durch eine damals moderne Handkraftspritze ersetzt.
Während des Zweiten Weltkrieges kam erstmals eine Motorspritze zum Einsatz und wegen der rar gewordenen Feuerwehr-Männer meldeten sich auch Frauen zum freiwilligen Einsatz.

Über ein Feuerwehrgerätehaus verfügt die FF Weißbriach seit 1954. Dieses Rüsthaus wurde 1990 umgebaut, zeitgleich wurde das derzeit noch aktive RLFA 2000 angeschafft. Im Jahr 2002 wurde eine Tragkraftspritze angekauft.

2010 wurde der Einsatzbereich durch ein neues KRF-S erweitert.

Kameradschaft

Die Feuerwehr Weißbriach kann derzeit auf 66 aktive Mitglieder zurückgreifen. Eine gut funktionierende Kameradschaft hat dabei einen sehr großen Stellenwert. Alle vier Jahre veranstalten die Mitglieder der Feuerwehr den traditionellen Weißbriacher Kirchtag.


Kommandant: OBI Michael Josef Kilzer
Kommandant-Stv.: BI Patrick Zoller


Um gegen Naturkatastrophen besser gewappnet zu sein, wurde 1878 die Freiwillige Feuerwehr St. Lorenzen im Gitschtal gegründet. Über die ersten Jahrzehnte der Feuerwehr ist nur mehr sehr wenig bekannt, da sämtliche Aufzeichnungen bei den Großbränden in den Jahren 1896 und 1903 vernichtet wurden. Fünzig Jahre nach Gründung der Wehr 1928, konnte die FF St. Lorenzen/G. die erste handbetriebene Pumpe in Betrieb nehmen. Diese war ganze 30 Jahre lang im Einsatz. 1958 wurden im Zuge des Wasserleitungsbaues im gesamten Ortsgebiet Hydranten errichtet und gleichzeitig erhielt die Feuerwehr ihre erste Motorspritze.

Das derzeitige Feuerwehrhaus existiert seit 1985. Der Bau wurde damals mit 2.400 freiwilligen Arbeitsstunden errichtet, das Bauholz spendete die Nachbarschaft St. Lorenzen und die übrigen Kosten trug die Gemeinde Gitschtal. Ein Jahr später wurde der erste motorisierte fahrbare Untersatz angeschafft. Ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug der Marke Mercedes Unimog aus Deutschland der Partnerfeuerwehr Marl-Recklinghausen BRD konnte überstellt werden. Nach zusätzlichen 13 Jahren im Dienst bei der FF St. Lorenzen/G. hatte der Tank ausgedient und wurde im Jahr 1999 gegen ein modernes KLF Mercedes Sprinter mit 9 Mann Besatzung und Atemschutzausrüstung ausgetauscht.

Im Jahr 2017 wurde das FF-Haus generalsaniert: neue Dacheindeckung, behindertengerechter Zugang in den 1. Stock zum Feuerwehr-Veranstaltungssaal, behindertengerechtes WC, Eingangsüberdachung an der Ostseite und Wärmedämmung am kompletten Gebäude. Die Gesamtkosten wurden über die Gemeinde Gitschtal finanziert und die Kameraden der FF leisteten abermals an die 2.500 Stunden an Eigenleistungen. Ein Jahr später musste die alte Tragkraftspritze TS6 Ziegler aufgrund eines Motorschadens ausgetauscht werden. Es wurde eine neue Rosenbauer FOX "S" angeschafft.

Auch kameradschaftlich tragen die Kameraden zum gesellschaftlichen Tun im Ort bei. Die Veranstaltung der Dämmerschoppen, des Scheibenschlagens, des Krampuslaufens, der Krampuskränzchen sowie bei der Mitwirkung und Durchführung des traditionellen St. Lorenzener Kirchtages sind nur einige Engagements der Kameraden der FF.

Auf Schulung und Weiterbildung wird besonderer Wert gelegt. Es finden sich jährlich Kameraden, die sich im Feuerwehrwesen an der Kärntner Feuerwehrschule weiterbilden lassen. Die Teilnahme an Feuerwehrbewerben gehört zum jährlichen MUSS der Kameraden und so konnten auch schon einige Abschnitts-Leistungsbewerbe in St. Lorenzen/Gitschtal durchgeführt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr St. Lorenzen hat derzeit einen Aktivstand von 53 Kameraden und 10 Altkameraden.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Jugend gelegt und kürzlich ist es gelungen eine Jugendgruppe in St. Lorenzen auszustellen und in Kooperation mit der FF-Weißbriach/Jadersdorf/Lassendorf wird seit 2021 eine Jugendfeuerwehr unterrichtet.



Kommandant: OBI Manfred Waldner
Kommandant-Stellvertreter: BI Markus Stöffler


Die Freiwillige Feuerwehr Lassendorf wurde 1897 gegründet. Es sind momentan 29 aktive, 1 Mitglied auf Probe, 1 Ehrenmitglied und 6 Altmitglieder unter der derzeitigen Führung von Kdt. OBI Manfred Waldner und Kdt. Stv. BI Markus Stöffler.
Im Jahre 2018 erhielt die Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug, da das alte mit 37 Jahren am Ende der Lebensdauer angelangt war. Auch erhielt das Rüsthaus nach gut 20 Jahren einen neuen Anstrich, sowie kleinere Ausbesserungsarbeiten welche allesamt ehrenamtlich von den eigenen Kameraden durchgeführt wurden. Als Kulturträger der Ortschaft Lassendorf veranstaltet die FF jährlich ein Fischfest, des Weiteren organisiert sie den Krampus- und Nikolausumzug im Ort. Zahlreiche Übungen, Weiterbildungen sowie die Teilnahme an Feuerwehr- Leistungsbewerben sind für die FF-Lassendorf selbstverständlich.


Kommandant: OBI René Berger
Kommandant-Stv.: BI Andreas Presslauer


Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Jadersdorf erfolgte am 07. Juni 1897. Heute verfügt die Wehr über 45 Mitglieder, davon 40 Aktive und 5 Altmitglieder. Die Feuerwehr steht unter dem Kommando von Ortsfeuerwehrkommandant René Berger. Sein Stellvertreter ist Andreas Presslauer.

Das erste Einsatzfahrzeug - ein Kleinlöschfahrzeug der Marke Mercedes Benz - erhielt die Freiwillige Feuerwehr Jadersdorf im Jahr 1988. Das Feuerwehrhaus besteht seit 1955. Über eine Motorspritze verfügt die Feuerwehr Jadersdorf seit 1966. Vor drei Jahren wurde die alte Spritze gegen eine neue Motorspritze ausgetauscht.

Um für Notfälle bestens vorbereitet zu sein, führt die Freiwillige Feuerwehr Jadersdorf regelmäßig Übungen gemeinsam mit den Feuerwehren Radnig, Möschach und anderen Wehren aus dem Gitschtal durch. Darüber hinaus ist die Feuerwehr Jadersdorf jedes Jahr bei den Abschnittsbewerben mit dabei. Gemeinsam mit Lassendorf und St. Lorenzen/G. organisiert die Feuerwehr Jadersdorf jedes Jahr den Kirchtag und darüber hinaus einen eigenen Dämmerschoppen.


2014 wurde die Jugendgruppe durch Andreas Mattersberger und Christian Steinacher mit 9 Mitgliedern gegründet. Die mittlerweile 20 Mitglieder kommen aus den Ortschaften Weißbriach, St. Lorenzen/G., Jadersdorf und Lassendorf.

Betreut werden sie von Andreas Mattersberger, Kurt Mosser, Patrick Zoller, Erik van Meenen, Susanne Stöffler und Anna Waldner.